Aktuelle Leserbriefe

Unverständlich
Neuer Wald für die Stadt geplant
Warum alte Bäume abholzen, um Fläche zu versiegeln. Laut Biologe Richard Köhler dauert es 40 Jahre, bis Bäume das erwünschte Klima liefern. Ich frage die Verantwortlichen, warum pflegt die Stadt nicht den alten Bestand
mit über 300 Bäumen Mischwald. Die Politiker im Norden von Bochum wollen ihn sogar abholzen und ca. 800 Wohneinheiten darauf bauen. Diese Bäume in Gerthe/Hiltrop liefern das Klima und können leicht mit den vorhandenen Grünflächen verknüpft werden. Diese Flächen sind größtenteils im Besitz der Stadt Bochum. Ich als Bürger verstehe es nicht.

-Heidi Lewitz

Auch von der WAZ am 10.11. als Leserbrief veröffentlicht.

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Ausgleich?
Ich hege den Verdacht, dass jedes gepflanzte Bäumchen in dem neuen Wald als Ausgleich für einen im Stadtgebiet im Rahmen von Baumaßnahmen abgeholzten Baum dienen soll. Damit wird die Erteilung von Fällgenehmigungen und die Suche nach Ausgleichsflächen erheblich erleichtert und ein Ausweichen, z.B. nach Herne, wäre nicht mehr notwendig.
-Rainer Köllermann

Auch von der WAZ am 10.11. als Leserbrief veröffentlicht.

 

 

 

Leserbrief an die WAZ, Versiegelung der Grünflächen

Leserbrief zu Artikel „Zu wenig Neubau in Großstädten“ vom 04.11.2020, gesendet am 04.11.2020, veröffentlicht am 05.11.20:

Nicht so in Bochum!
Warum baut Bochum seit Jahren über den Neubaubedarf hinaus?
Warum schrumpft die Einwohnerzahl in Bochum trotzdem?
Warum wird diese Entwicklung auch noch vom Bauministerium NRW finanziell unterstützt?
Warum will Bochum die letzten Grünflächen mit dem Wohnbauflächenprogramm, das bis 2030 über 8.000 zusätzliche Neubauwohnungen plant, versiegeln. Bochum liegt jetzt schon an 9. Stelle der meist versiegelten Städte bundesweit.
Und warum geschieht dies alles auch noch mit Billigung der Grünen, die zusammen mit der SPD die Stadt regieren.
Dr. Gerhard Henke

 

-Dr. Gerhard Henke

 

Leserbrief an die WAZ, Begrenzung der Versiegelung?

Leserbrief an die WAZ, gesendet am 04.11.20, veröffentlicht am 05.11.20:

Bochum baut über den Bedarf hinaus und versiegelt dabei im großen Stil wertvolle Grünflächen. Alte Baumbestände werden gefällt und Ackerflächen mit mächtigen Lössböden sind unwiederbringlich verloren. Fast täglich lese ich in der WAZ von Bürgerprotesten gegen diese Maßnahmen. Verständlich, bereits heute liegt Bochum an 9. Stelle der versiegelten Städte bundesweit.

Wir dürfen gespannt sein auf die Arbeit der neuen Rot-Grünen Koalition. Im Entwurf des Koalitionsvertrags steht, dass eine Neuinanspruchnahme von unversiegelten Flächen auf ein Minimum zu begrenzen ist und Neubau auf bereits vorgenutzen Flächen erfolgen soll.

Genau das Gegenteil passiert mit dem Wohnbauflächenprogramm der Stadt Bochum, welches von Rot/Grün beschlossen wurde. Es gehört jetzt auf den Prüfstand und muss neu verhandelt werden.

-S. Schoening

 

Leserbrief: Strittige Bauvorhaben

Leserbrief  zum Artikel „Strittige Bauvorhaben beschlossen“, veröffentlicht in der WAZ am 09.05.2020

Politik und Verwaltung in Bochum wollen bauen. 800 neue Wohnungen pro Jahr. Diesen Bedarf belegt keine Studie. Leerstand droht. Klimanotstand, Hitzeinseln und Starkregen? Spielen bei den Planungen der Stadt Bochum keine Rolle. Ökologisch wertvolle Grünflächen werden versiegelt, Frischluftschneisen zerstört, Bäume gefällt und neue Hitzeinseln geschaffen oder verstärkt. Zugesagte Bürgerbeteiligung? Corona sei Dank kann man auch diese aussetzen. Bauvorhaben werden im Rat der Stadt und durch die Verwaltung vorangetrieben, während Bürgerinnen und Bürger ihrer demokratischen Rechte beraubt sind. Bochum will so seine politische Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen. Eine Politik mit und für die Bürger einer Stadt sieht anders aus.
Eine nachhaltige Stadtentwicklung setzt auf Entsiegelung, Erhalt von Grünflächen und Aufforstung und nicht auf Wachstum und Gewinn um jeden Preis. Für eine auch in Zukunft lebenswerte Stadt.

Sabine Schoening

Leserbrief: Es blüht und summt?

29.04.2020 Leserbrief zum Artikel Bochum blüht und summt
Stadt Bochum als Naturretter

Bochum will den Lebensraum von Wildpflanzen und Pflanzenbestäubern aufwerten und verteilt Samentütchen. Wie schön! Interessant, dass die Stadt gleichzeitig massiv Naturflächen zu Bebauungsgebieten ausweist und versiegelt. Und dies mit einer Macht, deren Bedarf in keiner Studie nachgewiesen ist. Bitte immer schön glaubwürdig bleiben. Die Wahlen stehen vor der Tür. Bürgerinnen und Bürger sind aufmerksam!

Sabine Schoening

Leserbrief: Mehr Wald? Mehr Wald erhalten!

Leserbrief zu „SPD fordert mehr Wald für Klima und Erholung“ WAZ 16.01.2020  Teil Bochum. Veröffentlicht am 17.01.20

Die SPD fordert mehr Waldflächen in Bochum. Der gesamte Stadtwald beträgt nur 8 Prozent der Stadtfläche.
Unsere Nachbarstädte haben mehr als das doppelte an Waldflächen.
Aus diesem Grund sucht die Stadt Bochum geeignete Flächen zum Aufforsten oder erhalten.
Allerdings verstehe ich nicht, weshalb im Bochumer-Norden eine natürliche Bewaldung mit mehr
als 200 gesunden Bäumen einem Bauvorhaben zum Opfer fallen sollen.

Über 230 bis zu 190 Jahre alte Bäume verbessern unser Stadtklima, sagt selbst die Politik.
Können das auch begrünte Dächer?

Heidi Lewitz

 

Leserbrief: Alte Bäume erhalten

Leserbrief, am 16.01.20 an die WAZ gesandt:
Die Forderung von SPD/Grünen nach Ausweisung von neuen Waldflächen ist scheinheilig. Neue Bäume benötigen Jahrzehnte bis sie wirksam wie ein bestehender Wald das Klima beeinflussen. Gleichzeitig soll aber im Rahmen der Bebauung Gerthe-West der natürlich gewachsener Wald  mit 300 Bäumen entlang des Schwarzen Wegs abgeholzt werden. Dieser Wald ist noch nicht einmal in der Karte vom Entwicklungsgebiet eingezeichnet, kann also bedenkenlos überplant werden.

Rainer Köllermann

 

Leserbrief Hiltroper Volkspark

Leserbrief zum Artikel: „Politik hofft auf Zuschüsse für Park“, in der WAZ am 07.01.2020
Da hat Herr Donner jetzt dann doch den Klimaschutz für sich entdeckt. Das Wasser im Hiltroper Volkspark, so sagt er, ist an heißen Tagen unerlässlich, um die Temperatur zu drosseln. Ich bin beeindruckt. Viele Wege im Volkspark sind mittlerweile asphaltiert und im gleichen Atemzug treibt Herr Donner durch die Bebauung des Grünzuges „Gerthe West“ eine Versiegelung von ca. 12ha mit altem Baumbestand und einem temporären Landschaftsschutzgebiet voran. Herr Donner: ehrliche Klimapolitik sieht anders aus. Wenn Sie etwas für die Bürger und den Klimaschutz im Bochumer Norden tun wollen – verhindern Sie die Bebauung des Gebietes „Gerthe West“ !
Sabine Schoening

 

Leserbrief zum Klimanotstand

Ein Leserbrief zum Thema Klimanotstand:

„Was ein „Notstand“ bewirken kann.“ eingereicht bei der WAZ am 25.11.2019, gekürzt veröffentlicht

Fassungslosigkeit macht sich breit. Wie kann Herr Haardt (CDU Bochum) behaupten, der Klimanotstand werde gegen die Ausweisung von Baugebieten „instrumentalisiert“! Politik und Verwaltung erkennen wohl nicht die Bedeutung des Klimawandels für unsere Stadt. Bochum betreibt, ohne belegten Bedarf, mit 800 neu zu errichtenden Wohnungen pro Jahr, ein Wohnbauflächenprogramm mit einer Versiegelung ungeahnten Ausmaßes voran. Alter Baumbestand und Frischluftschneisen werden vernichtet. Getröstet werden die Bürger mit Dachbegrünung. Und das alles ist eine Politik alten Kirchturmdenkens. Bochum soll wachsen – um jeden Preis. Da sind sich Stadtverwaltung und Politik einig. Welch eine Farce.

Sabine Schoening

 

Leserbriefe zum Thema Verkehr

Zwei Leserbriefe erschienen in der WAZ am 06.11.2019 zum Thema Leserbriefe WAZ 06.11.2019.