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Leserbriefe

Alle veröffentlicht in der WAZ vom 26.11.2020

Bitte umdenken

Neuer Aldi in Werne öffnet später (24.11.). Ständig wird die großzügige Versiegelung und der Verbrauch von Fläche in Bochum von aufmerksamen Bürgern kritisiert. Wie kann es da sein, dass es für die Genehmigung von Discountern und Supermärkten immer noch nicht die verbindliche Auflage gibt, die beanspruchte Fläche (hier allein 1200 Quadratmeter nur für die Verkaufsfläche – Parkraum und Zuwege sind noch nicht mitgerechnet!) durch die gleichzeitige Planung darüberliegender Wohngeschosse multifunktional zu nutzen? Wann setzt sich in Politik und Verwaltung endlich die Einsicht durch, dass „unser Boden“ ein Schutzgut ist, mit dem wir alle sparsam und verantwortlich umgehen müssen.

Ulrike Boehner

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Nicht verstanden?

Baut Bochum mehr Wohnungen als nötig? (24.11.2020). Hat die Stadt die Zeichen der Zeit nicht verstanden? Alle Studien der letzten Jahre bescheinigen Bochum eine sinkende Einwohnerzahl, ebenso belegen die Studien, dass Bochum zu viele Neubauwohnungen erstellt. Trotzdem wird am Handlungskonzept Wohnen festgehalten, in dem angeblich 8000 Neubauwohnungen in den nächsten zehn Jahren notwendig sind. Die dazugehörige Empirica-Studie, von unserem Oberbürgermeister in Auftrag gegeben, spricht zwar von 800 neuen Wohnungen, davon aber 600 im Bestand (Altbausanierung) und nur von 200 Neubauten. Aber alle Studien werden nicht zur Kenntnis genommen, sondern wir bauen nach Gefühl, wie der neue Fraktionsvorsitzende der SPD im Rat verlauten lässt. Und an die Grünen im Rat: Es gehören nicht erst die Bauvorhaben ab 2022 auf den Prüfstand, sondern ab sofort. Weltere Versiegelung unserer Grünflächen können wir uns nicht mehr leisten.
Dr. Gerhard Henke

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Wider aller Vernunft

Baut Bochum mehr Wohnungen als nötig? (24.11.) Die Grünen haben es erkannt. Bochum baut und baut und baut – wider aller Vernunft und über den Bedarf hinaus. Und bitte: Arbeitsplätze auf dem Gelände Mark 51/7 gab es schon früher. Bei Opel waren es in der Spitze bis zu 20.000 Beschäftigte mit ihren Familien. Die haben auch schon irgendwo gewohnt. Ich kann nur hoffen, dass grüne Politik wirkt und wir unsere wertvollen Grünflächen vor dem Bauwahn der Stadt schützen können. Und noch ein Wort an die SPD: Sich bei Wohnraumentwicklung und Flächenversiegelung von Gefühlen leiten zu lassen, finde ich grob fahrlässig. Hier geht es um die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Gerade die aktuelle Pandemie zeigt uns die Bedeutung wohnortnaher Grün- und Erholungsflächen.

Sabine Schoening